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Nachhaltigkeit

Verantwortliches Investieren

Die Monega handelt zukunftsgerichtet. Sie nimmt Abstand von völkerrechtlich verbotenen oder international geächteten Waffen und beachtet die Prinzipien für verantwortungsvolle Unternehmensführung des UN Global Compact zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Darüber hinaus prüft die Monega vor einer Investition alle Unternehmen bzw. Emittenten auch auf Aktivitäten in umstrittenen Geschäftsfeldern und hat dafür Ausschlusskriterien definiert. Danach nimmt die Monega grundsätzlich Abstand von völkerrechtlich verbotenen oder international geächteten Waffen, wie z.B. Streubomben oder Landminen. Aber auch Umsätze in den Bereichen Tabakproduktion und Kohle werden kritisch gesehen. Staaten müssen über ein ausreichendes Scoring nach dem Freedom House Index, einem der ältesten Indizes, die den Grad von Freiheit und Demokratie untersuchen, verfügen.

Die Prüfung erfolgt durch ein regelmäßiges Screening der Gesamtbestände auf Basis detaillierter Analysen. Grundsätzlich werden Titel, die laut Screening die Kriterien der Monega nicht erfüllen, interessewahrend veräußert. Ausnahmen zu dem vorgenannten Vorgehen erfolgen in folgenden Konstellationen:

  • Sondervermögen, die nach Artikel 6 Offenlegungsverordnung klassifiziert sind und daher keine definierten ESG-Ziele oder -Strategien anstreben;
  • Sondervermögen, die nach Artikel 8 Offenlegungsverordnung klassifiziert sind und daher ESG-Erwägungen systematisch in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen, aber individuelle ESG-Strategien verfolgen;
  • Sondervermögen, die nach Artikel 9 Offenlegungsverordnung klassifiziert sind und daher neben finanziellen Renditezielen auch die Erreichung von ökologischen bzw. sozialen Zielen anstreben.

Im Rahmen der Abstimmung der Anlagestrategien für die von der Monega gemanagten Sondervermögen wirkt die Monega in der Diskussion mit dem Anleger, Fondsberater und Produktpartner auf die Berücksichtigung dieser Aspekte hin. Sie befürwortet die Fortentwicklung von nationalen und internationalen Kodizes zum verantwortlichen Investieren, insbesondere den UN Principles for Responsible Investments (www.unpri.org) und Prinzipien der Unternehmensführung (z.B. www.unglobalcompact.org). Im Rahmen der Kooperation mit externen Fondsmanagern und -beratern verpflichtet die Monega diese Vertragspartner auf die Einhaltung der BVI Wohlverhaltensregeln und die darin enthaltenen Anforderungen.

Der EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums

Bereits im März 2018 verabschiedete die Europäische Union einen umfangreichen Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums. Mit dem Aktionsplan sollen Empfehlungen umgesetzt werden, die auf dem Abschlussbericht der Hochrangigen Sachverständigengruppe zur Nachhaltigen Finanzierung basieren.

Der Aktionsplan enthält eine umfassende Liste unterstützender Instrumente und Ressourcen, wie z.B. Vorschläge für eine Taxonomie des Klimawandels, ökologisch und sozial nachhaltige Aktivitäten, Standards und Labels für nachhaltige Finanzprodukte, die Einbeziehung von ESG-Faktoren in Marktforschung und Kredit-Ratings, eine Untersuchung, wie die Corporate Governance eine nachhaltige Finanzierung besser ermöglichen kann und vieles andere mehr.

Die Vorschläge der Sachverständigengruppe, die aus Repräsentanten der Länder und internationaler Finanz- und Umweltorganisationen bestand, basieren auf dem Wissen, dass die umfangreichen Ziele, die die Regierungen weltweit erreichen wollen, um z.B. das Pariser Klimaabkommen oder die UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 zu erreichen (diese Abkommen, die wiederum in den UN-SDG, den Social Development Goals der Vereinten Nationen ihren Ausdruck fanden), nur erreichbar sind, wenn privates Kapital im Rahmen einer umfassenden Reformierung des europäischen und weltweiten Finanzsystems in nachhaltige Investitionen umgelenkt wird.

Aus dem Aktionsplan heraus entstanden vier Regulierungsentwürfe. Einer davon ging in die Verordnung über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor (kurz auch Offenlegungsverordnung) vom 27. November 2019 über. Die Verordnung fordert von den Finanzdienstleister eine europaweit harmonisierte Offenlegung von Informationen gegenüber Endanlegern, u.a. über die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken, über die Berücksichtigung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen und nachhaltiger Investitionsziele oder über die Bewerbung ökologischer oder sozialer Merkmale bei Investitionsentscheidungen und im Beratungsprozess. Es geht also im Wesentlichen darum, für Endanleger mehr Transparenz zu schaffen, wie Geldanlageprodukte Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigen und wie mögliche nachteilige Nachhaltigkeitsauswirkungen in den Anlageentscheidungen und Prozessen der Finanzdienstleister berücksichtigt werden.

Die Monega begrüßt die Bestrebungen der Europäischen Union, mehr Transparenz in Bezug auf nachhaltige Finanzprodukte und Nachhaltigkeitsrisiken zu schaffen und veröffentlicht hier und auf den folgenden Unterseiten umfangreiche Informationen zum Umgang der Monega mit nachhaltigen Investitionsstrategien und der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Anlageentscheidungen der von der Monega verwalteten Fondsvermögen. Außerdem legt die Monega hier offen, welche Fonds nach welchen Kriterien das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigen. 

Methoden nachhaltigen Investierens

Die Monega verwaltet sowohl Publikums- als auch Spezialfonds, die keine explizite Nachhaltigkeitsstrategie verfolgen. Allerdings verwaltet die Monega auch eine stetig wachsende Zahl von Fonds (ca. 38 Prozent der Fonds), explizit nachhaltige Themen in verschiedenen Ausprägungen berücksichtigen. Ein starker Trend, der in der gesamten Fondsindustrie zu sehen ist.  Außerdem umfasst das Fondsportfolio der Monega wirkungsorientierte Strategien (sog. Impact Investing). Dabei werden bei den Fonds, die von Monega selbst gemanagt werden,  i.d.R. Unternehmen, die nicht den Kriterien des UN Global Compact entsprechen sowie Unternehmen, die kontroverse Waffen  produzieren oder in umstrittenen Geschäftsfeldern tätig sind, ausgeschlossen.

Fonds, die explizit Nachhaltigkeit in ihre Anlageentscheidung einbeziehen, werden im Allgemeinen in folgende Strategien unterteilt: 

Investieren mit Ausschlusskriterien

Best in Class - Ansatz

Aktiver Anteilseigner

Normenbasiertes Investment

 ESG-Integration

Impact Investing

Nachhaltige Themenfonds

Systematischer Ausschluss bestimmter Investments oder ganzer Investmentklassen vom Anlageuniversum, wenn diese gegen bestimmte Kriterien verstoßen.

Basierend auf ESG-Kriterien werden diejenigen Unternehmen herausgefiltert, die innerhalb ihrer Branche die besten Werte aufweisen.

Einflussnahme auf das Unternehmen hinsichtlich einer verstärkten ESG-Ausrichtung, Nutzung unter anderem von Aktienstimmrechten auf Hauptversammlungen.

Überprüfung von Investments anhand Konformität mit bestimmten internationalen Standards (UN Global Compact oder ILO).

Explizite Einbeziehung von ethischen und sozialen Aspekten sowie von Kriterien guter Unternehmensführung in die Finanzanalyse.

Investition in Unternehmen, Organisationen oder Fonds mit dem Ziel, neben der Erwirtschaftung finanzieller Erträge auch positiven Einfluss auf soziale und/oder ökologische Themen zu nehmen.

Investitionen in Nachhaltigkeits-Themen wie Windkraft, Photovoltaik, energieeffizientes Bauen, Wasser- und Abfallmanagement.

 

Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei Investitionsentscheidungsprozessen

Nachhaltigkeitsrisiken sind im Folgenden im Sinne von ESG (Environmental, Social and Governance, dt. Umwelt, Soziales und (gute) Unternehmensführung) zu verstehen. Es handelt sich um physische und sog. transitorische Risiken, die als Teil der bestehenden Risikoarten zunehmende Wirkung entfalten können. Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne von ESG können Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung sein, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens oder eines Staates und damit auf die von Unternehmen oder Staaten ausgegebenen Wertpapiere haben können. Beispiele für solche Risiken sind z.B. Naturkatastrophen, die hohe Versicherungsschäden generieren können oder der Dieselskandal. 

Beispielhaft führe wir Ihnen hier einige weitere Nachhaltigkeitsrisiken auf:

  • Klima- und Umweltrisiken
    • sind physische Risiken wie z.B. Naturkatastrophen (Überschwemmungen, Wirbelstürme, Trockenperioden, Extremwetterlagen etc.) und daraus resultierende indirekte Risiken, z.B. Aufgabe von wasserintensiven Geschäftsbereichen  Transitorische Risiken resultieren z.B. aus der Umstellung der Wirtschaft auf erneuerbare Energien. Dadurch können Energiekosten steigen oder hohe Investitionskosten entstehen, z.B. durch Umstellung auf Solarenergie.
    • Transitorische Risiken resultieren z.B. aus der Umstellung der Wirtschaft auf erneuerbare Energien. Dadurch können Energiekosten steigen oder hohe Investitionskosten entstehen, z.B. durch Umstellung auf Solarenergie.
  • Soziale Risiken
    • können durch das Geschäftsfeld des Unternehmens entstehen, wenn z.B. Schadensersatzklagen in Milliardenhöhe gegen Pharma-, Automobil- oder Tabakhersteller geführt werden
  • Risiken aus Unternehmensführung
    • können z.B. aufgrund von Reputationsverlust entstehen, z.B. durch Korruption oder Ausbeutung von Mitarbeitern oder Steuerhinterziehung und Steuervermeidungsstrategien.    

 

Dabei sind Nachhaltigkeitsrisiken keine neuen Risikoarten im eigentlichen Sinne, sondern Teil der bereits gängigen Risikoarten der Geldanlage, wie Kredit- oder Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken oder operationelle Risiken. 

Eine Risikoanalyse, die auch die Nachhaltigkeitsaspekte mit berücksichtig kann die Chancen erhöhen, in erfolgreiche Unternehmen zu investieren. Denn Unternehmen, die großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, haben heutzutage nicht nur ein besseres Image. Auch auf die Ertragslage eines Unternehmens kann nachhaltiges Agieren positive Auswirkungen haben, z.B. durch eine ressourcenschonende Produktion oder motivierte Mitarbeiter. Deshalb sind die Prozesse des Fondsmanagement sowie des Risikomanagement der Monega in Hinblick auf Risikoidentifikations- und -steuerung der Fonds sowie die klassischen Methoden und Verfahren unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken von zentraler Bedeutung.

Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. November 2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („nachfolgend Offenlegungs-Verordnung“) sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition des Fonds haben könnten. Diese Effekte können sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Fonds sowie auf die Reputation der Gesellschaft auswirken. Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. Beispielhaft sind die in den nachfolgenden Abschnitten beschriebenen Risikoarten Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko und operationelles Risiko zu nennen.

Nachhaltigkeitsrisiken sind aufgrund der häufig fehlenden historischen Datengrundlage, der zahlreichen zu berücksichtigenden Faktoren und der vielen Unsicherheiten über zukünftige Klima- und Politikszenarien allerdings teilweise sehr schwierig zu messen und zu steuern. 

Bereits bei der Erstprüfung von Transaktionen und Investitionsentscheidungen identifiziert und analysiert die Monega für alle der von ihr verwalteten Sondervermögen die relevanten Informationen zu möglichen Nachhaltigkeitsrisiken und berücksichtigt diese im Entscheidungsprozess. Dabei bezieht die Gesellschaft im Rahmen ihres Investmentprozesses alle relevanten finanziellen Risiken in ihre Anlageentscheidung mit ein und bewertet diese fortlaufend. Dabei werden auch alle relevanten Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigt, die wesentliche negative Auswirkungen auf die Rendite einer Investition haben können, sowie die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen einer Anlageentscheidung auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Unter Nachhaltigkeitsfaktoren werden dabei Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung verstanden. Führt die Bewertung der Nachhaltigkeitsrisiken zu dem Schluss, dass für den Fonds keine als relevant erachteten Nachhaltigkeitsrisiken vorliegen, so werden die Gründe hierfür erläutert. Führt die Bewertung zu dem Schluss, dass die entsprechenden Risiken relevant sind, so wird das Ausmaß, in dem Nachhaltigkeitsrisiken die Wertentwicklung des Finanzprodukts beeinflussen können, offengelegt.

Nachhaltiger Investmentprozess

Der Investmentprozess ist ein mehrstufiger Prozess, in dem die klassische Finanzanalyse mit der Nachhaltigkeitsanalyse kombiniert wird. Die Monega gestaltet ihre Investmentprozesse so aus, dass sie ihrem in der Präambel dargelegten Verständnis von Verantwortlichem Investieren entsprechen. Das bedeutet, dass Monega die Anlagen nicht nur nach klassischen Kriterien wie Bilanzkennzahlen, Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung oder fundamentaler Bilanz- und Unternehmensanalyse beurteilt, sondern auch u.a. anhand der Kriterien des UN Global Compact. Der UN Global Compact ist die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage seiner 10 universellen Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umwelt und Korruptionsprävention verfolgt er die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte, heute und in Zukunft.

Darüber hinaus prüft die Monega vor einer Investition alle Unternehmen bzw. Emittenten auch auf Aktivitäten in umstrittenen Geschäftsfeldern und hat dafür Ausschlusskriterien definiert. Danach nimmt die Monega u.a. Abstand von völkerrechtlich verbotenen oder international geächteten Waffen, wie z.B. Streubomben oder Landminen. Außerdem werden Investitionen in Unternehmen, die in den Geschäftsfeldern Tabak und/oder Kohle tätig sind, kritisch gesehen.

Monega nutzt für das Unternehmensscreening die Dienstleistungen etablierter ESG -Ratinganbietern. Das Ergebnis des Unternehmens- bzw. Emittenten-Screenings ist die Kategorisierung und Bewertung der Investierbarkeit eines Titels in die Kategorie „Investierbarkeit“, „Beobachtung“ (ggf. bei gleichzeitiger Investition) oder „Ausschluss“.

Dabei erfolgt die Prüfung grundsätzlich auf Basis des unmittelbaren Emittenten, ausgedrückt durch die ISIN des Wertpapiers. Ggf. kann auch noch eine Bewertung auf Basis des Mutterunternehmens hinzugezogen werden. Beim Mutterunternehmen orientiert sich die Monega an der obersten Muttergesellschaft.

Eine fortlaufende Überprüfung der gecoverten Unternehmen ist gewährleistet. Rating-Änderungen werden dem Monega Fondsmanagement durch E-Mail-Alert zur Kenntnis gebracht. Liegt für ein Unternehmen keine Bewertung durch einen Ratinganbieter vor, wird vom jeweiligen Fondsmanager anhand relevanter Dokumente etc. eine eigene Einschätzung des Unternehmens vorgenommen („best effort“). Diese Prüfung wird vom jeweiligen Fondsmanager durchgeführt und dokumentiert, archiviert und dem verantwortlichen „Portfoliomanager Nachhaltigkeit“ zur Kenntnis gebracht.

Ex ante Prüfung

Im Rahmen der Erwerbsvoraussetzungsprüfungen nimmt der jeweils zuständige Monega-Fondsmanager für Fonds, für die die Monega-Nachhaltigkeitskriterien laut Richtlinie „Umsetzung BVI-Wohlverhaltensregeln“ gilt, anhand des externen Ratinganbieters eine Prüfung auf Basis der oben genannten Kriterien vor.

Restricted List

Als Ergebnis der Überprüfung wird eine Restricted List erstellt und vom Risikomanagement zur Ex-Ante-Prüfung im Grenzprüfungs-Tool implementiert. Für Fonds, für die die Monega-Nachhaltigkeitskriterien laut Richtlinie „Umsetzung BVI-Wohlverhaltensregeln“ gelten, herrscht für die Titel der Restricted List ein grundsätzliches Erwerbsverbot. Bei Verstößen gegen die oben genannten Kriterien kann ggf. in Diskussion des verantwortlichen Fondsmanagers mit dem Verantwortlichen „Nachhaltiger Investmentprozess“ und dem Geschäftsführer Fondsmanagement eine Neueinstufung vorgenommen werden. Die Gründe hierfür sind zu dokumentieren. In jedem Fall ist interessewahrend aus Anlegersicht zu handeln.
Die Restricted List wird auf monatlicher Basis aktualisiert und per E-Mail dem Portfoliomanagement, dem Risikomanagement, den Nachhaltigkeitsbeauftragten der Monega sowie den Fondspartnern (externe Fondsmanager und Fondsberater) bekannt gemacht.
Zusätzlich können jederzeit detaillierte Reports mit näheren Gründen, warum ein Emittent nicht den Monega-Nachhaltigkeitskriterien entspricht, den verantwortlichen Portfoliomanagern und -beratern zur Verfügung gestellt werden.

Watchlist

Auf Basis der oben genannten Screening-Kriterien wir auf Basis der aktuellen Wertpapier-Bestände der Monega eine Watch List erstellt. Auf dieser Liste sind alle im Bestand befindlichen Wertpapiere verzeichnet, die gegen die Monega-Nachhaltigkeitskriterien verstoßen. Die Watchlist wird auf monatlicher Basis aktualisiert, per E-Mail dem Portfoliomanagement, dem Risikomanagement, den Nachhaltigkeitsbeauftragten der Monega sowie den Fondspartnern bekannt gemacht und bei Bedarf in regelmäßigen Board-Meetings erörtert.

Für Fonds, für die die Monega-Nachhaltigkeitskriterien laut Richtlinie „Umsetzung BVI-Wohlverhaltensregeln“ gelten, herrscht für diese Titel ein grundsätzliches Kauf- und Halteverbot. Bei Verstößen gegen die oben genannten Kriterien kann ggf. in Diskussion des verantwortlichen Fondsmanagers mit dem Portfoliomanager „Nachhaltigkeit“ und dem Geschäftsführer Fondsmanagement eine Neueinstufung vorgenommen werden. Die Gründe hierfür sind zu dokumentieren. In jedem Fall ist interessewahrend aus Anlegersicht zu handeln.

Für Beratungsmandate oder Fonds mit externem Manager erfolgt für diese Titel durch den jeweils zuständigen Monega-Fondsmanager eine Information, falls enthaltene Wertpapiere gegen die Monega-Nachhaltigkeitskriterien verstoßen. Es steht dem Berater/externen Manager jedoch frei den Titel weiterhin im Portfolio zu halten oder zu veräußern.

Für Spezialsondervermögen kann der Anleger auch ausdrücklich anderslautende Weisungen erteilen. In diesen Fällen weist die Monega die Anleger im Rahmen der Portfoliostrukturierung ausdrücklich auf eventuell daraus resultierende Nachhaltigkeitsrisiken hin. 

Monega engagiert sich als aktiver Anteilseigner

Die Monega nimmt ihre treuhänderische Verantwortung für ihre Kunden und Anleger sehr ernst und stimmt anhand klar definierter Kriterien unter Berücksichtigung der Interessen der Investmentvermögen und deren Anleger und der Integrität des Marktes ab. Die Stimmrechtsrichtlinien werden regelmäßig überprüft und an die aktuellen Entwicklungen angepasst.

Monega nimmt gezielt Einfluss auf die investierten Unternehmen hinsichtlich einer verstärkten ESG-Ausrichtung. Dies erfolgt unter anderem mittels Nutzung von Aktienstimmrechten auf Hauptversammlungen im Rahmen der Abstimmungspolitik der Monega. Zum Ende eines jeden Kalenderjahres legt die Monega offen, wie sie im Interesse ihrer Anleger den Dialog geführt hat. 

Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsrisiken in der Vergütungspolitik

Neben der vorangehend beschriebenen Strategie zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken in den Investmentprozess steht auch die Vergütungspolitik der Monega mit der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang. Die Monega hat sich zur Erfüllung der geltenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben für Kapitalverwaltungsgesellschaften schriftliche Vergütungsgrundsätze gegeben. Leitgedanke dieser Regelungen ist die Schaffung einer transparenten Vergütungspolitik, die im Einklang mit der - auch auf Nachhaltigkeitsaspekte ausgerichteten - Geschäftsstrategie, den Zielen und den Werten der Gesellschaft eine faire Vergütung innerhalb der Gesellschaft sicherstellt und das Entstehen von Interessenkonflikten in diesem Bereich weitestmöglich ausschließt. Darüber hinaus dienen die Regelungen dem Ziel, eine nachhaltige Vergütungssystematik unter Vermeidung von Fehlanreizen zur Eingehung übermäßiger Risiken sicherzustellen. Durch die Vergütungspolitik werden insbesondere keine Anreize gesetzt, durch die ein Finanzinstrument in das verwaltete Portfolio aufgenommen bzw. gehalten wird, welches nicht der Anlagestrategie eines kollektiven Vermögensverwaltungsmandates entspricht. Ferner ist die Vergütungsstruktur nicht mit einer performance- oder risikogewichteten Leistung verknüpft und begünstigt somit auch keine übermäßige Risikobereitschaft in Bezug auf die Aufnahme von Finanzinstrumenten mit u.a. hohen Nachhaltigkeitsrisiken in das verwaltete Portfolio. Damit stellt die Monega auch von Gesetzes wegen sicher, dass die Leistung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht in einer Weise vergütet oder bewertet wird, die mit ihrer Pflicht, im bestmöglichen Interesse der Kundinnen und Kunden zu handeln, kollidiert.

Wir stellen im Rahmen der Vergütung für unsere Vertriebspartner sicher, dass im bestmöglichen Interesse unserer Kundinnen und Kunden gehandelt wird. Die von uns gezahlte Vergütung ist neutral in Bezug auf die Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken.

Nachhaltige Fonds der Monega (Art. 8 und Art. 9 Offenlegungsverordnung)

Die nachfolgenden Fonds der Monega berücksichtigen ökologische oder soziale Merkmale oder eine Kombination aus diesen Merkmalen in unterschiedlichen Ausprägungen in ihren Anlagezielen:

ISIN

Fondsname

Anlageziel und -strategie

Kategorie nach
Offenlegungs-
verordnung

Weitere Fonds der Monega (Art. 6 nach Offenlegungsverordnung)

Die nachfolgenden Fonds der Monega streben keine definierten ESG-Ziele oder -Strategien an:

ISIN Fondsname

Strategien zur Wahrung der Sorgfaltspflicht

Investitionsentscheidungen können negative – wesentliche oder wahrscheinlich wesentliche – Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsfaktoren hervorrufen, dazu beitragen oder direkt damit verbunden sein. Unter den wichtigsten nachteiligen Auswirkungen sind diejenigen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen zu verstehen, die negative Auswirkungen auf die Nachhaltigkeitsfaktoren haben.

Vermögen nachhaltig zu investieren bedeutet für die Monega, sich bei Investitionsentscheidungen nicht ausschließlich auf finanzielle Kennziffern zu verlassen. 

Dazu analysiert die Monega in Zusammenarbeit mit spezialisierten Anbietern Unternehmen und Staaten weltweit auch nach ökologischen und sozialen Aspekten sowie Merkmalen einer verantwortungsvollen Staats- und Unternehmensführung. Darüber hinaus prüft die Monega vor einer Investition alle Unternehmen bzw. Emittenten auch auf Aktivitäten in umstrittenen Geschäftsfeldern und hat dafür Ausschlusskriterien definiert. Danach nimmt Monega insbesondere Abstand von völkerrechtlich verbotenen oder international geächteten Waffen, wie z.B. Streubomben oder Landminen. Aber auch Aspekte einer nicht ökologisch-nachhaltigen Ressourcennutzung sowie die Produktion und der Vertrieb gesundheitsschädlicher Produkte finden ebenso Berücksichtigung wie wesentliche Aspekte der Menschen-, Arbeits- und Freiheitsrechte. Durch diese Analyse werden die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen im Investmententscheidungsprozess berücksichtigt.  

Eine nicht nachhaltige Staats- und Unternehmensführung nach den oben genannten Kriterien sieht die Monega als Risiko, das potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens oder eines Staates und damit auf die von Unternehmen oder Staaten ausgegebenen Wertpapiere haben können. 

Die Monega legt Grundsätze offen, ob und wie sie im Interesse ihrer Anleger den Dialog mit Portfoliounternehmen führt oder mit anderen Anlegern der Portfoliounternehmen im gesetzlich zulässigen Umfang kooperiert, um eine verantwortungsvolle Führung, einen Werterhalt und eine Wertsteigerung des Portfoliounternehmens zu fördern.